Glossar Behinderten-Pädagogik |
|
| [ABCDE] [FGHIJKLMNOPQR] [STUVWXYZÄ] |
S |
| Somatische Mutation | Mutationen, die nicht die Erbanlage der Keimzelle, sondern der Somazelle betreffen werden als somatische Mutationen bezeichnet. |
| Spina bifida | Querschnittlähmung bedeutet, dass das Rückenmark auf einer bestimmten Höhe der Wirbelsäule mehr oder weniger geschädigt ist. Bei einer vollständigen Querschnittlähmung funktionieren alle Nervenbahnen unterhalb der Läsion nicht mehr. Bei einer unvollständigen Schädigung der Nervenbahnen ist deren Funktion teilweise noch erhalten geblieben. Sind geistig behinderte Kinder auch noch von einer Querschnittlähmung betrofffen, liegt ihr meistens eine erbliche Störung zugrunde. Diese hat dann sowohl die Querschnittlähmung (offener Rücken oder spina bifida) verursacht,als auch gleichzeitig eine Fehlbildung des Gehirns. |
| Status epilepticus | Im Status epileptikus folgen die Anfälle schnell aufeinander, ohne dass zwischenzeitlich das Bewusstsein voll wiedererlangt wurde. Bekannt ist der Status epilepticus besonders bei der Grand-mal-Epilepsie, er tritt aber auch bei anderen Formen der Epilepsie auf,. u.a. bei den Absencen. Verbleibt ein Patient länger im Grand-mal-Status, kann das für ihn lebensbedrohend werden. |
| Stottern | Das Stottern ist keine Störung der Aussprache, sondern eine Störung des Rhythmus und der Dynamik der Sprache. Stottern stellt eine genetisch oder organisch-bedingte und psychogen ausgelöste Hemmung im Atem, Ton und Sprechablauf dar. |
| Strabismus | Angeborene oder erworbene Fehlstellung der Augen, Schielen, Sehschwäche auf einem Auge. |
T |
| Teratogen wirkende Faktoren: | onisierende Strahlen, Medikamente oder andere Chemikalien und Genussmittel, Infektionen während der Schwangerschaft, mütterliche Stoffwechselerkrankungen wie z.b Diabetes mellitus. (teratogen, siehe Teratologie) |
| Teratologie | Wissenschaftsgebiet, welches sich mit der Untersuchung embryonaler Schädigungen durch äußere Noxen beschäftigt. |
| Tetraplegie | Lähmung aller vier Gliedmaßen |
| Tremor | Zittern, unwillkürliches Zittern, oder Beben insbesondere von Armen und Händen. Manchmal ist der ganze Körper vom Tremor befallen. |
V |
| Varizella-Zoster-Infektion | Windpocken können während der Schwangerschaft zu Problemen führen. Das Risiko ist allerdings gering. Symptome bei einer Infektion sind jedoch nicht zu unterschätzen. Mikrocephalie, Hautanomalien mit Narben und Bläschen. |
| vestibulär | Den Gleichgewichtssinn betreffend |
| Vibratorische Übungen | Fühlbare Schwingungen durch Musik und Körperkontakte ausgelöst. In der Förderung lässt man z.b. das Kind übre fühlbare Schwingungen Musik hören bzw. fühlen, durch einen engen Kontakt mit einem Klangkörper Gong, Lautsprecherboxen) “siehe basale Stimulation”. |
| visuell | über das Auge, die Optik betreffenvisuelle Stimulationen zur Anregung und Wahrnehmungsförderung,” siehe basale Stimulation”: |
X |
| X-chromosomale Erkrankungen | Etwa 160 x-chromosomale Erkrankungen oder Merkmale sind bisher bekannt. Zum größten Teil werden sie x-chromosomal-rezessiv vererbt. In der Regel sind nur Männer betroffen. Tritt eine x-chromosomal-rezessive Erkrankung bei einer Frau auf, deren Vater gesund ist, dann muss man an folgende Möglichkeiten denken: Turner-Syndrom, testikuläre Feminisierung, Folge der X-Inaktivierung, Deletion des kurzen Arms des x-Chromosoms. Wiederholungsrisiko für ihre Söhne 50%. |
Z |
| Zytomegalie | Viruserkrankung, Zytomegalievirus: löst eine Infektion aus, die den Fötus gefährdet. Vorallem eine Erstinfektion der Mutter während der Schwangerschaft kann für den Fötus gefährlicher sein, als eine Reinfektion. Charakteristische Symptome: Mikrocephalie, Hydrocephalus, Meningoenzephalitis, Sepsis. |
Ä |
| Ätiologie | Entstehungsgeschichte |