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Glossar Behinderten-Pädagogik

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F

FetoskopiePränatale Untersuchungsmethode, spielt eine besondere Rolle bei der Gewinnung von Gewebsproben. Aus der fetalen Haut können bestimmte genetische Hauterkrankungen diagnostiziert werden.

G

Gen-MutationVeränderung eines Gens
Grand-malEs erfolgt häufig vor dem Anfall eine Aura, der Aura folgt der eigentliche Krampfanfall mit Bewusstseinsverlust, bei dem sich alle Muskeln des Körpers kräftig zusammenziehen. Der Patient stösst in einigen Fällen laute Schreie aus. Manchmal setzt die Atmung kurz aus, sodass der Patient eine blaue Gesichtsfarbe bekommt. Durch die heftige Muskelbewegung kann er sich auf die Zunge beißen. Dann kann rot verfärbter Schaum vor dem Mund stehen.

H

Haptisch taktile AnregungAnregung des Tastsinns der Hände, Anregung zum Festhalten
HospitalismusGeistig-seelischer Verkümmerungsprozess auf Grund des äußeren Umfeldes, mangelnde Reize, Fehlen einer festen Bezugsperson, Symptome: Schreikrämpfe, Verfall von psychischen und körperlichen Funktionen (=Marasmus).
HydrocephalusWasserkopf
HüftgelenkluxationDie angeborene Hüftgelenkluxation wird multifaktoriell mit Schwelleneffekt vererbt. Für die Entstehung einer Hüftgelenkluxation wird eine zu flache Hüftgelenkpfanne, sowie eine Schlaffheit der Gelenkbänder angenommen. Das Verhältnis von Knaben zu Mädchen bei dieser Erkrankung liegt bei 1.5.
Hyperkinetisches SyndromStändige überwache Aufmerksamkeit, psychomotorische Unruhe, aggressives Handeln.
HypertonieBluthochdruck
HypotonieBlutniederdruck

I

InfertilitätUnfruchtbarkeit, Chromosomenstörungen können die Ursache sein. Genaue Ursachen müssen vom Arzt abgeklärt werden.

M

MeningitisHirnhautentzündung, bewirkt ein AOP, von kaum wahrnehmbarer Bewußtseinstrübung bis zum schwersten delirant-komatösen Syndrom.
MikrocephalusVerkleinertes Gehirn
Monogene ErbleidenWerden nach einfachen mendelschen Erbgängen vererbt. Man unterscheidet autosomale und x-chromosomale Krankheiten.
MonoplegieLähmung einer Extremität
MucoviscidosePankreasfermentstörung, Funktionsstörungen der schleim- und schweißproduzierenden Drüsen mit Produktion eines sehr zähen bzw. salzhaltigen Sekrets.Symptomatik: Gedeihstörungen, chronische Bronchitis und Lungenentzündung, Verdauungsstörungen.
Multifaktorielle ErkrankungenHier wirken genetische und nicht genetische Faktoren zusammen. Ein Beispiel ist der atopische Formenkreis in welchem z.b Heuschnupfen, Asthma bronchiale und Neurodermitis gemeinsam auftreten.
Multiple SkleroseEntmarkungsschäden im gesamten zentralen Nervensystem, beginnt um das 3. Lebensjahrzehnt. Symptome: Sehschwäche, Schwäche oder spastische Lähmung der Beine, Blasen-Mastdarmstörungen.

N

NekroseGewebsschwunz.b Schwund des Hirngewebes auf Grund von längerem Sauerstoffmangel.

O

ObstipationVerstopfung, Darmträgheit
OligophrenieGeistige Behinderung
Osteogenesis imperfectaAngeborene Störung in der Knochenbildung, abnorme Knochenbrüchigkeit, Minderwuchs, kleine Gliedmaßen.

P

ParalyseBei einer vollständigen Lähmung arbeitet der gesamte Muskel nicht mehr.
Paresein Teil der Muskelfunktion bleibt erhalten, teilweise Muskellähmung.
perinatalwährend der Geburtsphase
PlegieWird von einer Plegie gesprochen, handelt es sich um eine Lähmung ohne eine Aussage darüber, ob sie vollständig oder teilweise ist.
PolternRedeflussstörung, Denkablauf ist schneller als der motorische Sprachvollzug. Definition: Sprachstörung, die sich in der Überstürzung der Rede, im Verschlucken, Verstellen und Verstümmeln von Lauten, Silben und Worten äußert. (Luxinger)
postnatalNach der Geburt.
pränatalvorgeburtlich
Pränatale DiagnostikVorgeburtliche Diagnostik Methoden:Amniozentese, Chorionbiobsie, Nabelschnurpunktion, Fetoskopie, Ultraschall, Mütterliches Serum.

R

RetinoblastomEin bösartiger Tumor
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