SponsorenImpressum
« [ zurück ] »

Schafft die Stühle ab! Bewegungsspiele für Kinder

Autor: Renate Zimmer

Schafft die Stühle ab! Bewegungsspiele für Kinder
Schaukeltuch

Zwei Erwachsene halten ein stabiles Bettlaken oder eine Decke zwischen sich. In jeder Hand halten sie einen Zipfel des Tuches. Ein Kind - je nach Alter der Kinder und Kraft der Erwachsenen auch zwei Kinder - liegt in der Decke und wird sanft hin- und hergeschaukelt. Ebenso können auch zwei Kinder in einem Tuch eine Puppe oder ein Kuscheltier schaukeln.

Hängende Wippe

Am Klettergerüst ist ein dickes Tau mit Schlaufe befestigt; durch die Schlaufe wird ein Brett gelegt, auf dem die Kinder mit eigener Kraft hin- und herschaukeln können.
Eine solche Konstruktion fordert die Kinder zu immer wieder neuen Schaukel- und Wippexperimenten heraus: Das Brett kann bis zur Mitte durch die Schlaufe gezogen werden, sodass eine hängende Wippe für mindestens zwei Kinder entsteht. In die Schlaufe kann auch ein langes Rohr eingelegt werden. Auf ihm lassen sich die Kinder in verschiedenen Richtungen schwingen.

Päckchen packen

Ein Päckchen wird gepackt: Das Kind liegt auf dem Rücken, Arme und Beine werden an den Körper gelegt, sodass es zusammen gekauert daliegt. Nun wird das Päckchen zur Post gerollt: Das Kind in zusammengekauerter Stellung auf dem Boden (auf einer Decke oder auf dem Teppichboden) vorsichtig rollen. Bei der Post will der Beamte wissen, was in dem Päckchen ist, also muss es noch einmal geöffnet werden (Arme und Beine lösen, strecken)
Dann wird es wieder verschnürt und abgeschikct: vom Boden aufheben und einem anderen Erwachsenen in die Arme oder auf die Couch legen.

Besuch im Zoo

Im Zoo gibt es wilde Löwen mit fletschenden Zähnen, schwerfällig trottende Elefanten, sich auf dem Boden windenede Schlangen, stolzierende Störche, watschelnde Pinguine, schleichende Tiger. Auf weichem Teppich, oder auf einer auf dem Boden liegenden Wolldecke werden verschiedende Tiere in ihren Bewegungen dargestellt; manchmal ergibt sich auch ein kleiner Kampf zwischen den Löwen und Tigern.

Geräusche raten

Alle Mitspieler sitzen am Boden. Bis auf den Spielleiter schließen alle die Augen. Sie sollen erraten, welches Geräusch von ihm erzeugt wurde. Zum Beispiel:
ein Zeitungsblatt auseinander falten
mit einem Schlüsselbund rasseln
einen Reißverschluß öffnen
mit einer Plastiktüte knistern
einen Bleistift spitzen.

Die Gruppe soll herausfinden, wie das Geräusch zustande kam. Wer es richtig erkannt hat, darf in der nächsten Runde Spielleiter sein.
Besteckkasten einräumen

Ein Besteckkasten wird mit geschlossenen Augen eingeräumt. Dabei sollen natürlich Messer, Gabeln, Löffel und Teelöffel entsprechend getrennt werden.

Schlafender Tiger

In der Gruppe wird ein Geräusch vereinbart, das jeden schalfenden tiger sofort aufweckt (zum Beispiel ein tiefes Löwenbrummen) Alle schließen die Augen. Der Spielleiter macht mit seiner Stimme verschiedene Geräusche, er lässt Gegenstände fallen oder zerknittert Papier. Alle diese Geräusche stören den Tiger aber nicht. Nur bei einem Brummen werden sie sofort wach. Wer bei einem falschen Geräusch die Augen öffnet oder sich bewegt, bekommt einen Minuspunkt.
Zur besseren Übersicht: Alle Mitspieler erhalten fünf Spielsteine, von denen sie einen abgeben müssen, wenn sie einen Fehler machen, oder jeder Spieler bekommt Cremé-Punkte ins Gesicht. Bei jedem Fehler wird ein Punkt weg gewischt.

Bierdeckeldecke

Ein Kind liegt auf dem Boden. Auf ein Körperteil wird ein Bierdeckel gelegt. Das Kind soll nun diesen Körperteil anspannen. Wird der Bierdeckel weggenommen, soll der Körperteil wieder entspannt werden.

Teig kneten

Neben dem auf dem Bauch liegenden Kind kniet ein Partner und erzählt ihm eine Geschichte vom Kuchen backen. Dabei stellt er alle Handlungen des Teigknetens, Rührens und so weiter auf dem Rücken des Kindes dar. Wir haben einen schönen dicken Hefeteig, aus dem wir Kuchenbakcne wollen. Aber zuerst muss der Teig tüchtig geknetet werden. (den Rücken mit beiden Händen kneten) Der Teig ist noch zu fest, da muss etwas Milch dazu (leichte vibrierende Bewegungen mit den Fingerspitzen) Jetzt muss die Milch untergeknetet werden (knetende Bewegungen)
Nun klebt der Teig am Tisch; ich muss noch Mehl dazu geben (mit Fingerspitzen Mehl "einstäuben"). Nun kann der teig ausgerollt werden (den Unterrm auf den Rücken pressen, dabei Stück für Stück nach oben "rollen".

Immer noch klebt der Teig (Mehl mit Fingerspitzen rieseln lassen) Diesmal wird das Mehl eingeklopft (mit den Fäusten leicht auf den Rücken klopfen).

Jetzt wird er wieder ausgerollt und auf das Blech gelegt. Ein bisschen muss er noch in die Ecken gedrückt werden (sanfte Streichelbewegungen an den Schultern und am Nacken).
Zum Schluss wird der Teig auf dem Blech noch einmal ganz glatt gestrichen (sanftes Streicheln über den Rücken)



« [ zurück ] »
Copyright © 2001-2004 www.BEHINDERUNG.net All rights reserved.
Webdesign, Webrealisierung, Promotion - SIEMAX webREALISATION www.siemax.com