SponsorenImpressum
« [ zurück ] »

Betriebliche Gesundheitsförderung


Vorbeugen ist eine gute Strategie!


1. Behinderte und nicht-behinderte Menschen sind im Rahmen ihrer Arbeitsbedingungen bestimmten Einflüssen unterworfen, die ihren körperlichen, psychischen und geistigen Voraussetzungen nicht immer entsprechen. Dadurch wird ihre Leistungsfähigkeit, Motivation und selbstverantwortliches Handeln oft nicht genügend aktiviert, oder sogar negativ beeinflusst. Behinderte sowie nicht-behinderte Menschen haben oft das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht genügend geschätzt wird, oder sie ihre persönlichen Möglichkeiten durch fehlende Voraussetzungen nicht genügend verwirklichen können, entweder über- oder unterfordert werden.

2. Verschiedene Berufsgruppen der Sozialarbeit sind besonders betroffen. Sie arbeiten nicht immer gesundheitsbewusst, und setzen zu wenig Maßnahmen um einem Substanzverlust vorzubeugen, das oft sehr konfliktreiche Arbeitsumfeld durch zielgerichtete Maßnahmen zu verbessern, oder die entscheidenden Mängel anzusprechen. Wir möchten alle ansprechen mit Verweis auf den nun fast schon Klassiker „Die hilflosen Helfer“ von Schmidbauer, die in Sozialberufen seit kurzem oder vielleicht schon über lange Jahre beschäftigt sind. Für einen Anfang ist es nie zu spät!



Im folgenden möchten wir auf das europäische Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung und speziell auf das österreichische Netzwerk BFG hinweisen.


BFG will die Faktoren positiv beeinflussen, welche die Gesundheit der Beschäftigten verbessern.


Leitfaden:



1.Unternehmensgrundsätze und Leitlinien, die in den Beschäftigten einen wichtigen Erfolgsfaktor sehen und nicht nur einen Kostenfaktor


2.Eine Unternehmenskultur und entsprechende Führungsgrundsätze, in denen Mitarbeiterbeteiligung eine wesentliche Rolle spielt, und die Beschäftigten zu Eigenverantwortung motiviert.


3. Arbeitsorganisation die ein entsprechendes Verhältnis zwischen Bewältigung der Arbeitsanforderungen Eigenverantwortlichkeit und Einflussnahme auf die persönliche Arbeit schaffen.
4. Personalpolitik, die aktiv Gesundheitsförderungsziele verfolgt


5. Integrierter Arbeits- und Gesundheitschutz


6. Einbezug sämtlicher Mitarbeiter

Die Programme müssen systematisch durchgeführt werden:

Bedarfsanalyse
Prioritätensetzung
Planung
Ausführung
kontinuierliche Kontrolle und Auswertung der Ergebnisse.



Das europäische Netzwerk für BFG koordiniert den Informationsaustausch und die Verbreitung vorbildlicher Praxisbeispiele. Mitglieder des Europäischen Netzwerkes sind Organisationen aus allen 15 Mitgliedstaaten und den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes. Sie sind gleichzeitig nationale Kontaktstellen für die Verbesserung der Arbeitsorganisationen und der Arbeitsbedingungen, der Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung, und der Stärkung persönlicher Kompetenzen.

Unternehmen, die Gesundheit an ihren Arbeitsplätzen fördern, senken damit krankheitsbedingte Kosten, und steigern ihre Produktivität. Ein gesünderes Team, höhere Motivation, bessere Arbeitsmoral und besseres Arbeitsklima. BFG ist eine moderne Unternehmensstrategie und zielt darauf ab, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen (einschließlich arbeitsbedingter Erkrankungen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Stress), Gesundheitspotentiale zu stärken und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.



Die österreichische Kontaktstelle dieses Netzwerkes gibt es seit 1996.


Aufgaben:

1. Organisation eines nationalen Informations- und Erfahrungsaustausches

2. Öffentlichkeitsarbeit für betriebliche Gesundheitsförderung

3. Bestandaufnahme und laufende Erfassung von BFG-Projekten

4. Unterstützung von Projektgruppen

5. Mitarbeit im europäischen Netzwerk

6. Teilnahme an europäischen Gemeinschaftsprojekten.

Weitere Informationen über Ansprechpartner, Ziele und Praxis erhalten sie von der Gebietskrankenkasse.
« [ zurück ] »
Copyright © 2001-2004 www.BEHINDERUNG.net All rights reserved.
Webdesign, Webrealisierung, Promotion - SIEMAX webREALISATION www.siemax.com